Windows Phone 7

Neue Chips für billigere Windows-Phones

Microsoft hatte bisher sehr strenge Anforderungen an die Hardware von Windows Phone 7 Handys. Nicht zuletzt deshalb sahen alle Geräte fast gleich aus, was den Herstellern ein Dorn im Auge war – hatten sie doch nur wenig Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Microsofts Produktmanager Greg Sullivan kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters jetzt an, zumindest die Vorgabe, zwingend Qualcomm-Chipsätze einzubauen, werde künftig gelockert. ST Ericsson, Mitbewerber im Chipmarkt, erwähnte bereits die ersten Prozessoren für Windows Phones, die in den kommenden Nokia-Handys eingesetzt werden. Nokia hatte vor kurzem eine enge Zusammenarbeit mit Microsoft angekündigt. Gegenüber einem finnischen Nachrichtenmagazin sagte Nokia-Chef Stephen Elop – übrigens ein ehemaliger Microsoft-Manager – die Preise für Windows Phones werden fallen, um vor allem Einsteiger zum Umstieg auf die neue Plattform zu bewegen. Voraussetzung dafür sind fallende Chippreise, die durch eine Lockerung der Hardwarevorgaben möglich werden.

Bisherige Hardwarevorgaben

Jedes Windows Phone 7 hat eine Bildschirmauflösung von 800×480 Pixeln. Eine zweite Auflösung wird erst mit einem zukünftigen Betriebssystemupdate unterstützt. Weiterhin muss eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut sein, die sich auch auf einem gesperrten Handy mit einer Taste auslösen lässt, um so möglichst schnell Fotos machen zu können, ohne erst aufwendig eine Kamera-App starten zu müssen. Jedes Windows Phone hat mindestens 8 GB Speicher, wovon eines vom Betriebssystem belegt ist. Zusätzlicher Speicher kann als Speicherkarte integriert sein, die sich aber im Gegensatz zu allen üblichen Handys vom Benutzer nicht wechseln lässt.

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