Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration in das Windows 10 Bootmenü einbauen

Bis einschließlich Windows 7 speicherte Windows die letzte als funktionierend bekannte Konfiguration in der Registry. Das Bootmenü enthielt einen Eintrag, um mit dieser Konfiguration wieder zu starten. Leider wird diese, oftmals hilfreiche Funktion seit Windows 8 nicht mehr angeboten, lässt sich aber nachträglich in die Registry einbauen.

Legen Sie im Registryschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager
einen neuen Dword-Wert mit Namen BackupCount an und geben diesem den Wert 1.
Legen Sie dann an der gleichen Stelle noch einen neuen Schlüssel mit Namen LastKnownGood an, wechseln Sie in diesen Schlüssel und legen Sie dort einen neuen Dword-Wert mit Namen Enabled an und geben diesem ebenfalls den Wert 1.
Bootmenü-Eintrag in der Registry
Jetzt muss der Computer einmal neu gestartet und dabei ganz normal wieder gebootet werden, um eine gültige Konfiguration zu speichern. Beim nächsten Neustart danach finden Sie den Eintrag Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration in den erweiterten Startoptionen oder im Bootmenü, falls Sie das alte schwarze Bootmenü nutzen.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager]
"BackupCount"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager\LastKnownGood]
"Enabled"=dword:00000001

Sie brauchen diesen Registry-Tipp nicht abzutippen, laden Sie die Reg-Dateien hier herunter. Nach dem entpacken des Zip-Archivs können Sie die dateien per Doppelklick in die Registry importieren.

Die Datei configurationmanager.reg aktiviert den Menüpunkt Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration im Bootmenü, die Datei configurationmanager-.reg schaltet ihn wieder aus.

 

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