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Was bedeutet das Support-Ende für Windows 7 morgen?

Am 13. Januar 2015 endet der sogenannte Mainstream Support für Windows 7. Viele Anwender denken dabei automatisch an die Panikmache der Medien zum Supportende von Windows XP im April letzten Jahres, als man den Nutzern glaubhaft machen wollte, am nächsten Tag stehen kriminelle Hacker vor der Tür, klauen die Daten und zerlegen den PC.

Was bedeutet nun das Supportende für Windows 7?

Zunächst einmal gar nichts! Microsoft unterscheidet zwischen dem Mainstream Support, der grundlegenden Unterstützung und dem Extended Support, der erweiterten Unterstützung. Während der Zeit des Mainstream Supports werden noch neue Funktionen hinzugefügt und technische Verbesserungen gemacht. Sicherheitsupdates werden dagegen aber noch bis zum Ende des Extended Supports ausgeliefert.

Ab 13. Januar 2015 wird Microsoft keine neuen Funktionen für Windows 7 mehr entwickeln, was schon seit Monaten nicht mehr passiert ist. Sicherheitsupdates wird es noch 5 Jahre lang geben.

Supportende der Windows-Versionen

Betriebssystem Ende Mainstream Support Ende Extended Support
Windows XP SP1 14. April 2009 8. April 2014
Windows Vista SP2 10. April 2012 11. April 2017
Windows 7 SP1 13. Januar 2015 14. Januar 2020
Windows 8.1 9. Januar 2018 10. Januar 2023


Verkaufsstopp für Windows 7 am 31.Oktober

Nachdem eine neue Windows-Version auf dem Markt ist, darf die Vorgängerversion noch ein Jahr lang im Handel verkauft werden, vorinstalliert auf neuen PCs noch 2 Jahre, besagt eine Microsoft-Richtlinie.

Windows 8 erschein im Oktober 2012.  Seit 31.Oktober 2013 gibt es offiziell kein Windows 7 mehr zu kaufen, weder als DVD noch als Download. Ab 31. Oktober 2014 dürfen auch keine PCs mit vorinstalliertem Windows 7 verkauft werden.

Bis Oktober wird Microsoft voraussichtlich das neue Betriebssystem Windows 9 mit neuartigem Startmenü, Apps in Fenstern und ohne die wenig geliebte Charms-Leiste vorstellen.

Notebooksbilliger.de liefert noch PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Windows 7 (Klick auf den Banner):


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Registry-Hack versorgt Windows XP weiter mit Updates

Microsoft hat es lange angekündigt, seit 8.April ist es wirklich soweit: Windows XP bekommt keine Sicherheitsupdates mehr. Die Medien reagierten darauf mit Panikmache, die Nutzer sehen es eher gelassen. Je nachdem welcher Statistik man glaubt, laufen noch 15%-35% aller Windows-Computer mit XP, der Version, die Microsoft als hoffnungslos veraltet und unsicher bezeichnet, die dem Konzern aber den meisten Umsatz beschert hat.

Neben dem bekannten Windows XP gibt es noch eine weitgehend unbekannte Version Windows Embedded POSReady 2009, die auf XP-Technologie basiert und speziell für den Einsatz in Fahrkartenautomaten und Kassensystemen entwickelt wurde. Diese Version wird offiziell bis ins Jahr 2019 mit Sicherheits-Updates versorgt.

Da Windows Embedded POSReady 2009 weitgehend binärkompatibel zu Windows XP ist, haben die Betreiber des Forums sebjik.com herausgefunden, dass man einem Windows XP vorgaukeln kann, es sei die Embedded Version. Der Computer wird dann weiterhin mit automatischen Updates versorgt.

Man muss dafür lediglich einen Registry-Schlüssel anlegen:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\WPA\PosReady]
"Installed"=dword:00000001

Natürlich gilt wie bei allen derartigen undokumentierten Hacks: Wir übernehmen keine Verantwortung für daraus entstehende Abstürze und Systemfehler und natürlich auch nicht für eventuelle Verletzungen der Lizenzbedingungen von Microsoft.



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