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Internet Explorer 9 wird wichtiges Update für Windows 7

Der Internet Explorer 9 wurde nach Statistiken der Entwickler in den ersten 24 Stunden 2,35 Millionen Mal heruntergeladen. Das entspricht etwa 27 Downloads pro Sekunde. Microsoft gab in der Nacht über Twitter bekannt, der Internet Explorer 9 werde ab kommenden Montag, 21.März als wichtiges Update über Windows Update an alle Windows 7 und Vista-Nutzer ausgeliefert, die ihn noch nicht manuell installiert haben. Dies betrifft auch alle Nutzer der Release-Candidate-Version des Internet Explorer 9. Nutzer der Beta-Version wurden bereits per Windows Update auf die RC1-Version umgestellt.

Microsoft hat diesen Termin nicht zufällig gewählt. Einen Tag später, am 22.März soll der neue Browser Mozilla Firefox 4 erscheinen.

Windows 8 mit Internet Explorer 10

Gerade vor ein paar Tagen veröffentlichte Microsoft die neue Version des Internet Explorer 9, da tauchen schon die ersten Gerüchte auf, in der nächsten Windows-Version Windows 8, werde bereits der Internet Explorer 10 integriert sein. Das berichtet die Webseite Win7China, die bekannt dafür ist, recht genaue Informationen sehr früh zu haben.

Einer russischen Quelle zufolge, sei eine frühe Version des Internet Explorer 10 bereits in die Milestone 3 Version von Windows 8 integriert. In der Europäischen Version von Windows 8 wird der Internet Explorer 10 nicht fest integriert sein können. Hier wird es voraussichtlich wieder ein Browserauswahlfenster geben, wie bereits in Windows 7. In anderen Regionen der Welt soll der Internet Explorer 10 als Standardbrowser mit Windows 8 geliefert werden.

Über technische Neuerungen des Internet Explorer 10 ist noch nicht viel bekannt. Voraussichtlich wird er für die Touchbedienung optimiert sein und in der Geschwindigkeit nochmals verbessert. Eine Vorabversion soll auf der Microsoft Entwicklerkonferenz MIX11 im April gezeigt werden.

Internet Explorer 9 per Windows Update

Microsoft liefert seit wenigen Stunden die Release Candidate Version RC1 des Internet Explorer 9 über Windows Update aus. Windows Update zeigt den Release Candidate nur an, wenn zuvor die Beta-Version des Internet Explorer 9 installiert war.

Während des Updates erscheint ein Dialogfeld, in dem die Installation des Internet Explorer 9 manuell gestartet werden muss.

Internet Explorer 9 InstallationNach der Installation ist ein Neustart des Computers erforderlich. Der Release Candidate bringt einige neue Funktionen und auch ein leicht verändertes Aussehen.

Die Registerkarten wirken etwas eckiger und können jetzt über das Kontextmenü mit einem Rechtsklick auf die Titelzeile des Browserfensters auch wieder unterhalb der Adresszeile angezeigt werden. Das gleiche Kontextmenü enthält jetzt auch einen Menüpunkt mit dem die klassische Menüleiste wieder eingeblendet wird, die in der Betaversion völlig fehlte.

Internet Explorer 9 KontextmenüNeu ist auch das Lupensymbol am Ende des kombinierten Adress- und Suchfeldes. Damit wird in den Suchmodus gewechselt und eine Liste verfügbarer Suchmaschinen eingeblendet.

Internet Explorer 9 SuchmodusDie wohl interessanteste Neuerung ist der Tracking-Schutz in den Einstellungen unter Sicherheit. Damit lässt sich gezielt verhindern, dass bestimmte Webdienste wie Google Analytics und ähnliche Informationen über das persönliche Surfverhalten bekommen.

Internet Explorer 9 Tracking-SchutzMicrosoft bezeichnet die Release Candidate Version des Internet Explorer 9 als ‚feature complete‘. Es wird also in der endgültigen Version keine weiteren neuen Funktionen geben. Es wurde noch kein Starttermin für diese Version genannt, der Internet Explorer 9 soll aber noch kein Bestandteil des Windows 7 Service Pack 1 sein, das am 22. Februar ausgeliefert wird.

Beim Internet Explorer 8 dauerte es 6 Wochen von der Veröffentlichung der finalen Version bis zum Zeitpunkt, an dem diese per Windows Update zur Verfügung gestellt wurde. Microsoft liefert jetzt schon für Administratoren ein » IE9 Blocker Toolkit, mit dem das automatische Update verhindert werden kann.

Windows Phone 7 Update im März

Microsoft hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona das lang erwartete Update für Windows Phone 7 für März diesen Jahres angekündigt und auch gleich nähere Informationen dazu bekannt gegeben.
Internet Explorer Mobile 9Das erste Update wird die von vielen Anwendern vermisste Zwischenablage (Copy & Paste) in Windows Phone 7 nachliefern.
Später im Jahr 2011 sollen weitere Updates folgen, darunter ein völlig neuer Webbrowser auf Basis des Internet Explorer 9, der voraussichtlich auch Silverlight unterstützt. Im Hub Kontakte soll neben Facebook auch Twitter integriert werden, so dass aktuelle Statusmeldungen dort angezeigt werden. Office-Dokumente sollen mit einem Update auch direkt von der Onlinefestplatte SkyDrive aufgerufen und dort gespeichert werden können. Ein weiteres Update soll die Multitaskingfähigkeiten des Betriebssystems verbessern. Bis jetzt können nur einige Systemanwendungen Multitasking auf dem Windows Phone 7 nutzen.
In diesem Zusammenhang schreibt Microsoft auch, erst im Jahr 2012 sei eine signifikante Zahl von Windows Phones von Nokia zu erwarten. Nokia selbst hatte im Rahmen des Mobile World Congress noch für dieses Jahr das erste Windows Phone angekündigt.

» Pressemitteilung bei Microsoft

Windows-Update verhindert Autostart von USB-Sticks

Mit dem Patch-Day am gestrigen Dienstag kam ein Update, das die Autostart-Funktion von USB-Sticks unterbindet. Damit soll unbemerktes Einschleusen von Malware durch fremde USB-Sticks verhindert werden.

PortableApps-Menü
Leider macht dieses Update aber auch die Nutzung sogenannter portabler Anwendungen mühsam. Ein USB-Stick kann beim Einstecken nicht mehr automatisch ein PortableApps-Menü anzeigen. Auch automatische Datensicherungen über auf USB-Sticks vorinstallierte Backup-Software werden damit unmöglich.

Das betreffende Update mit der Nummer 967940 in der Microsoft Knowledgebase wurde schon im Sommer 2009 veröffentlicht, Microsoft hat es jetzt aber erstmals per Windows Update den Nutzern aufgezwungen. Es wird automatisch auf PCs mit Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows Server 2008 installiert. Windows 7 wertet die für den Autostart zusändige Datei AUTORUN.INF auf USB-Sticks nicht aus, nur auf CDs und DVDs.

Patch-Day – 12 Updates nächsten Dienstag

Traditionell ist am zweiten Dienstag im Monat Patch-Day. Hier veröffentlicht Microsoft über Windows Update diverse Patches für bekannt gewordene Sicherheitslücken. Nur ausgesprochen wichtige Updates erscheinen außer der Reihe an einem anderen Tag.
Am kommenden Dienstag sollen insgesamt 22 Schwachstellen in Windows und anderen Microsoft-Produkten behoben werden. Drei der Schwachstellen werden als kritisch eingestuft, die anderen 9 als wichtig. Betroffen sind Internet Explorer 6, 7 und 8, Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2 sowie Visio 2002, 2003 und 2007.
Unter anderem werden die Patches ein bekanntes Problem des FTP-Dienstes aus den Internet Information Services 7.0 und 7.5 beheben, eine Sicherheitslücke bei den Thumnails in der Windows Graphics Rendering Engine sowie eine Lücke im Internet Explorer, wo bei der Verarbeitung von Cascading Style Sheets (CSS) schädlicher Code eingeschleust werden kann.
Für die kürzlich bekannt gewordene Scripting-Lücke wird noch kein Update angekündigt. Hier können über speziell manipulierte HTML-Dateien Skripte ausgeführt werden, die im Browser angezeigte Inhalte verändern oder Benutzerinformationen sammeln.

» Meldung im Microsoft Security Response Center